Montag, 28. Mai 2012

109.

Was bringt einem die Schönheit? Sie ist vergänglich genau wie die Zeit. Doch
der Charakter bleibt, genau so wie die Erinnerungen und genau so wie die schönsten
Momente im Leben. Was bringt es, Modelmaße zu haben, wenn man keine Freunde
hat? Was bringt es, wenn man immer die hübscheste ist, wenn man keinen hat, dem
man alles erzählen kann und bei dem man sich anlehnen kann? Ein Mensch, der zwar
wunderschön ist, aber keine Lebensfreude hat, ist genau so wie die Sonne hinter den
Wolken. Sie scheint zwar, aber man sieht sie nicht. Wir alle sind doch auf der Suche
nach dem richtigen Menschen, den man nie wieder loslassen will. Natürlich geht man
immer zuerst nach dem Aussehen, und natürlich schaut man einer schönen Frau lieber
hinter her wie einer nicht so hübschen, aber eigentlich ist doch der Charakter und die
Art eines Menschen viel wichtiger. Bringt er mich zum Lachen? Kann ich ihm einfach
alles anvertrauen und mit ihm über alles reden? Ist er in schlechten Zeiten genau so
wie in guten für mich da? Steht er zu mir? Schönheit ist nicht dominant, sie hat keine
Definition und ist relativ. Jeder interpretiert sie anderst. Für jeden ist etwas anderes 
schön. Aber in dieser Zeit, in der wir leben, ist es wichtiger "gut" auszusehen, als ein
gutes Herz zu haben. Aber Junge, wenn du später mal neben deiner alten, mit Falten
überzogenen Frau sitzt, die zwar mal Bildhübsch war, aber von ihrer Art her nicht aus
zustehen ist, dann denk daran, du hast sie dir ausgsucht. Hast ihren Charakter nicht
gesehen, den sie mit ihrer Schönheit überspielte und wusstest nicht, dass das Mädchen,
das vielleicht nicht "perfekt" war, perfekt für dich gewesen wäre. Also, was bringt die
Schönheit?




108.

Es ist ungewohnt darauf zu achten, dass Leute lesen was man schreibt.
Das man aufpassen muss und keinen 'schwachen' Eindruck machen will.
Man will eigentlich nicht das sich irgendjemand Sorgen macht; 
aber manchmal geht es nicht anders. 

Obwohl man nur seine Gefühle beschreiben wollte, 
die für einen selbst, irgendwann zum Alltag wurden.

107.


Vor allem anderen steht meine große Schnauze. Wenn ich jemanden 
unsymphatisch finde zeige ich ihm das sofort und lege kein Wert darauf
diesen Menschen kennen zu lernen. Wenn mir etwas gegen den Strich 
geht, sag ich es dir, keine Angst. Ich bin bei weitem kein perfekter 
Mensch und finde mich ehrlich gesagt die meiste Zeit scheiße. Doch 
wenn ich so über viele von euch nachdenke, mir mal euer Verhalten und
euren Charakter angucke, kann ich Gott nur danken, dass ich 
wenigstens ein Gehirn bekommen habe und das auch nutze! 
Ich bin gerne unter Menschen, wenn es die richtigen sind und hab ne 
Abneigung gegen Partymuffel und Spielverderber. Ich bin hilfsbereit 
und spendabel, manchmal vielleicht sogar mehr als mir und meinem 
Geldbeutel gut tut, aber lieber so, als ein Geizkragen zu sein. Ich kann 
es nicht ausstehen, wenn es als selbstverständlich angesehen wird, 
wenn ich für jemand anderen etwas tue oder kaufe und dies dann mit 
Undankbarkeit bedacht wird. Ich denke viel zu viel nach. Viel mehr als 
mir gut tut und mache mir damit meistens selber schlechte Laune, es 
gibt Menschen die mit dieser Seite von mir nicht klar kommen, aber 
damit muss ich Leben. Ich hasse beschränkte Menschen, die nicht 
weiter als von 12 bis Mittag denken, die Fehler ständig bei anderen 
suchen, sich selber aber nichts eingestehen können. Es ist so, wenn ich
den Eindruck habe, dass jemand ein bestimmtes Bild von mir hat.. zum
Beispiel dass ich dumm bin, dann mache ich auch einen auf dumm. Ich
habe nie das Gefühl gehabt ich müsste mich in einem bestimmten Licht
darstellen. Wenn jemand ein falsches Bild von mir hat, okay, soll er es
behalten.. ich drück's ihm gerne noch weiter rein.


106.

Du solltest immer geküsst werden,

jeden Tag,
jede Stunde,
jede Minute. 

105.

Wie willst du denn was erklären, 
was du selbst nicht verstehen kannst?