Donnerstag, 30. August 2012

207.


206.

Gefühle können vergehen, aber vergessen können wir sie nicht. Wenn etwas ganz vertraut war, dennoch auf einmal so Böse ist und das Andere nur noch weg haben will-wird man nicht vergessen welch Glück, Zufriedenheit und Liebe man innerhalb dieser kleinen Reise verspürt und gelebt hat. Egal wie lang die Reisen waren, egal wie lang man sich gekannt hatte, bei manchen Menschen ist es einfach so, dass man nicht einmal mehr noch etwas sagen muss. Es reicht zusammen zu sein. Weil man auf einmal gleich von Anfang ein gutes Gefühl hat, den Mensch sofort einschätzen und verstehen kann und man somit von Anfang an offen und ehrlich ist. Wie es ja heute leider nicht mehr so oft der Fall ist, da wir heute die Möglichkeit haben uns hinter Dingen verstecken zu können. Von unseren Gefühlen ablenken können ohne das jemand wirklich darüber nachdenkt, dass da vielleicht doch etwas ist. Wenn man niedergeschlagen ist, hilft es nicht leicht zu lächeln, so zu tun als wenn alles in Ordnung wäre. Denn unsere Augen würden nicht mitlächeln.

Dienstag, 28. August 2012

205.


So ne Trauer, das die Angst einen den längsten Tag zerfrisst, 
wenn man 'nen Menschen dran misst, ob er jetzt Geld hat oder nicht. 
Sieh deinen Eltern ins Gesicht, begreif die beiden sind dir Heilig, 
wird dein letzter Freund zum Feind sind es die einzigen die bleiben.

204.

Es ist Trauer wenn alles überm Kopf zusammen fällt, 
und dann verlierst du deinen Glauben erst an Gott und dann die Welt.
Und oft schon nennt man es Romantik wie ein Mann schlägt seine Frau 

und dieser Wahnsinnige wandert dann mit Handschellen in den Bau.

Montag, 27. August 2012

203.


202.

Alles Gute kam von Unten, an meinem Arm sind nun die Flügel weg, 
egal, ich schick dir jetzt meine Umarmungen per Düsenjet.
Und früher haben wir uns lange nicht gesehen, war nicht so wichtig,
jetzt wo's permanent nicht geht, tuts ehrlich weh, aber so richtig.
Schatz, es gibt hier nichts als Stress, mein Engel, ich schicke dir Post,
Shit, ich selber sitz hier fest auf einer Insel wie in Lost.
Und es ist seltsam ich vermisse dich eher selten, nicht so oft,
aber wenn, dann fickt es mich, wie dieses Business mein Kopf.
Ich schreib das nicht, weil ich besoffen bin, mit Kerzenlicht, so wie im Film,
doch brennen soll der Docht, wenn mir das Kerzenlicht dich wiederbringt.
Was soll's, es ist ein Elend, Liebes, über was sonst reden wir?
Ich säße, auch statt vor dem zehnten Bier, jetzt lieber neben dir. 
Wenn Liebe Schaden hat, kann mans nicht neu kaufen, wie Brot.
ich such die Nadel Tag und Nacht, doch dieser Heuhaufen ist groß.
Ich hoffe echt das du dich freust, doch weiter kann ich nichts erzählen,
auch wenn es nicht korrektes deutsch ist, bitte lies die zweite Mail.



201.

Meine Zeh'n sind eingefroren, mir steht der Schnee hoch bis zum Knie. 
Du bist schlaflos in München, ich bin leblos in Berlin.
Was hilft Gerede, Babe? Ich schmeiss mein Telefon ins Klo und spül, 
zerreiss dein Scheißfoto, was bringts dich bloß zu sehen ohne zu fühlen?
Ich hoffe bei dir scheint noch die Sonne, in meiner Wohnung ist es kühl,
es gab nen letzten Funken Hoffnung, der nun schonungslos verglüht.
Nun was soll's, ist zwar nicht toll, aber wir brauchen das auch Schatz,
für so nen Satz hättest du mir damals noch die Augen ausgekratzt.
Jetzt kannst du lachen, ich lache auch man, wie beschissen alles ist,
doch ich hab fast tausend und eine Nacht mein Kissen nass geschwitzt. 
Und frag' mich nicht nach meinem Gewissen, es gab Männer hier und da,
wenn du mich fragst, musst du ein bisschen das Vertrauen verlieren, Ja..
Ich mach Parties fast zu Trauerfeiern, Extasy zu Downern,
und muss endlich unter saufen mal ne Grenze ziehen wie Mauern.
Zieh mal nicht die Augenbrauen hoch, es ist sicher Babe, nicht wrack,
das ist das Ende meiner ersten Mail, ich schicke sie jetzt weg.


Sonntag, 26. August 2012

200.

Das ist der Anfang vom Anfang.. der Anfang nach dem Ende. Mit jedem Wort, 
mit jedem Buchstaben schreibe ich Geschichte auf diesem blauen Planeten.
So vieles hat sich geändert, nichts wird bleiben wie es war.. Worte wie Raketen, 

durchqueren meine Gedanken,.. und ich bin so schwerelos, so unglaublich frei. 
Und genau diese Tatsache macht mich sprachlos. Ich bringe zusammenhangslos 
und unaufhörlich wilde Tagträume zu Papier, auf dem Weg zu meiner Seele, meinem Leben.
Denn die Sache ist diese: Menschen kommen und gehen, Gefühle kommen und gehen. 
Nur die wahren Menschen, die ehrlichen und echten.. nur solche, die nicht fragen, 
die einfach präsent sind, mit jedem Wimpernschlag. Solche sind es, die das Leben lebenswert machen. 
Ja, diese lohnt es sich zu leben. Und ich lass mich nicht beirren von solchen, die versprechen, 
einem die Sterne vom Himmel zu holen, denen man vertrauen schenkt, einen Teil seines Herzens.. 
die dann aber auf einmal verschwinden, mit diesem einen, bestimmten Teil, das mir gehörte, mir ganz allein.
 Man schenkte ihnen, wenn auch nur für einen kurzen Lebensabschnitt, Sonne und Seele und Liebe.
Und das, was zurück kommt, das was bleibt, sind Erinnerungen, an Hand in Hand, 
an gemeinsam lachen und feiern. Das was bleibt sind leere Worte, leere Gedanken, 
nie gelebte Träume. Armselig aber wahr. So etwas gibt es. Trotzdem lebe ich lieber nur noch 
mit einem nicht vollständigen, vernarbten Herz weiter, als mich von der Qual der Freundschaft, 
von der Qual der Liebe, innerlich beklauen zu lassen. Denn die wahren, die echten, sind immer da. 
Sie gehen nicht. Und das macht mich stolz. <3

199.

Aber dann ist da mein Herz. Ich habe gelernt, dass, egal wie sehr ein Herz gebrochen ist, 
die Welt sich wegen des Kummers nicht aufhört zu drehen. Meine Gefühle, sie sind wie Parasiten, 
die sich an mein Herz klammern und jedesmal, wenn ich versuche sie wegzuziehen, 
krallen sie sich tiefer. Seelenschmerz! Ich will mit dir lachen, weinen, streiten.. 
Ich will dich an meiner Seite wissen. Mich sicher und geborgen fühlen in dem Gefühl,
endlich angekommen zu sein. Bei dir. Im Moment überwiegen die Momente der Einsamkeit.
Die, die Fragen aufwerfen. Die, die mich in meiner selbst zerfressen. Mein Alltag ist voll. 

Voll mit Terminen. Verpflichtungen. Verantwortung. Stress. So muss es dir auch ergehen. 
Ich frage mich oft, wie es dir wohl geht, seitdem wir unsere Leben nicht mehr teilen.
Es fehlt doch einfach nur etwas. Etwas, das ich nicht beschreiben kann. 

Mein Herz fährt die ganzen letzten Tage Achterbahn. Es zerreißt fast, schließlich ist es 
nicht aus Gummi. Es ist schon spät und eigentlich hätte ich etwas für die Schule tun müssen. 
Stattdessen sitze ich hier, höre herzzereißende Lieder und mache mir über mein Leben Gedanken. 
Meine Gedanken schweifen ab, wieder und wieder. Und ich warte auf jemanden,
der mich drückt und ganz ganz fest hält und mir zuflüstert, wie wunderschön ich sei. 
Mir ist kalt. Sehr sogar. Ein Kuss. Nur ein Kuss. Immer.

Donnerstag, 23. August 2012

197.

Ich wünschte ich hätte mich unter Kontrolle. Du sagst du bist mir nicht mehr böse, aber ganz schön traurig. Du fragst was mit mir los sei, was in mir vorgeht. Dabei hab ich es gar nicht so gemeint. Manchmal bricht es einfach heraus. Vielleicht war auch ich einfach zu oft traurig. Du bist der Grund, warum ich mir fremd geworden bin. 
Und Du bist auch der Grund, wegen dem ich mich gut fühle. Wenn ich Dich denn mal zu fassen kriege. Alles was ich will, ist etwas von Deiner Zeit. Nicht viel. 
Und es soll auch nicht umsonst sein.  Selbst wenn es nur die Dauer einer Zugfahrt wäre, die Du sowieso machen musst. Du brauchst auch Nichts zu tun. 
Es reicht schon wenn Du da sitzt, anwesend bist. Auch wenn Du Dich im Kopf ganz weit weg denkst. 
Hauptsache Du bist da. Seit ich Dich getroffen hab, steht bei mir nichts mehr an seinem alten Platz. 
Meine Gedanken laufen nicht mehr in geordneten Bahnen. Mein Leben steht Kopf, 
und es hat mich vorher einfach nicht gefragt, ob ich mich mitdrehen will. Du bist der Grund, 
warum ich mir fremd geworden bin. Und Du bist auch der Grund, wegen dem ich mich gut fühle. 
Wenn Du in der Nähe bist, dann fühle ich mich ganz leicht und ganz bei mir selbst. 
Ich muss nicht anderes sein. Fast glaube ich, dass es sich so anfühlt, wenn die Vorstellungen, 
von dem was man glaubt sein zu müssen, aufhören. Fast glaube ich, dass ich jetzt erst begreife, 
wer ich wirklich bin. Es war so wunderbar. Das Gefühl auf Wolken zu gehen. Und das ist es heute noch, 
wenn ich es mal schaffe den ganzen Rest auszublenden. Alles war neu und aufregend. 
Alles war nah am Wahnsinn. Ich hatte zuvor noch nie so wenig in meinem Leben geschlafen. 
Tagsüber war Arbeit angesagt. Und abends chatten oder Email schreiben mit Dir. Bis nachts um eins, 
zwei, oder länger. Danach war an ein zur Ruhe kommen nicht mehr zu denken. Es fehlt was, 
von dem ich nicht weiß was es ist, weil ich es nicht kenne.

Mittwoch, 22. August 2012

196.

Wenn du ein glückliches Leben haben willst,
dann knüpfe es an ein Ziel, nicht an Menschen oder Dinge. 
- Albert Einstein. 

195.

Dinge kommen, Dinge gehen. Sinn und Unsinn des Lebens. Kopf in den Wolken, Kopf im Sand. Hoch geflogen und so oft verbrannt. Alles dreht sich und es dreht sich täglich..Die Kraft in dir trägt und verrät dich. Mann im Spiegel - Hass oder Liebe. Er treibt dich vor sich her und er macht dich müde..Und du willst jemand anders sein, wer kann das sein, mir fällt keiner ein. Und du willst nicht machen, was du machst.. Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht. Falscher Stolz, Eitelkeit.. Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit. Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben. Dein Albtraum auf Wolke 7 Und ich schließe die Augen vor all diesen Fragen, weil es schwer ist die Zweifel, auf den Schultern zu tragen. Also schließe ich die Augen, um an etwas zu glauben, ist es wert dich zu lieben..und das Leben zu lieben, hier auf Wolke 7. Dinge kommen, Dinge gehen.. Angst vorm Fallen, lieber für nichts mehr stehen. In den Bilderfluten nichts mehr sehen. Und dann mit wehenden Fahnen untergehen. Nachts in Katakomben abfliegen..In Katakonter wieder abschießen. Und im Gedränge untertauchen.. An nichts außer an Wunder glauben. Und du willst woanders sein, wo kann das sein, es fällt dir gerade nicht ein..Dicker Schädel und ne dünne Haut. Jeden kennen, aber niemandem trauen. Alles gesagt und es will keiner hören. Es wär so einfach, wenn's nicht so einfach wär..Und all die Widersprüche totgeschwiegen..Mein Albtraum auf Wolke 7!

194.

Wir tanzen durch die Nacht, sind glücklich und traurig, lachen und weinen, verlieren, gewinnen an Erfahrungen, 
zweifeln, fallen hin und stehen wieder auf. Wir sind mittendrin und doch am Rand. Wir stellen uns Fragen, 
dessen Antwort niemand weiß und zweifeln mehr. Wir versuchen zu kämpfen, laufen immer und immer weiter, 
bleiben stehen und wissen nicht wohin. Wir sind überfordert, gleichzeitig frei und nicht zu stoppen. 
Wir wollen Abenteuer. Übermütig und naiv stürzen Wir uns hinein. Wir lernen neue Menschen kennen, 
vertrauen ihnen. Einige prägen uns und bleiben. Die anderen laufen ihren eigenen Weg.
Wir werden müde, verlieren an Kraft, denken zu viel nach und tanzen nicht mehr. Wir werden verlassen und 
verletzt und geliebt und gebraucht und hören den eigenen Herzschlag nicht mehr. Springen hoch, 
um eine bessere Sicht zu haben und sehen am Ende ein, dass Wir weitermachen müssen.


193.

Als ich dich zum ersten Mal gesehen habe, da hatte ich noch keine Ahnung von Liebe.
 Keinen blassen Schimmer. Mir hatte noch nie jemand wehgetan. Ich war naiv und 
unschuldig und noch so verdammt jung. Aber ich wusste vom ersten, vom allerersten
 Augenblick an..dass ich dich mag. Ich überlege mir, wie sehr die Realität manchmal in 
mein Leben eingeschnitten hat, als ich sie auszuklammern versuchte. Und jetzt versuche
 ich ihr einen Platz am Tisch anzubieten, um mich an ihre Anwesenheit zu gewöhnen.
Es soll am Anfang eines Kampfes einen Moment geben, in dem man aufgeben kann. 
Aufgeben bevor man gekämpft hat. Dort geben Feiglinge auf. Es gibt auch während dieses
 Kampfes einen Moment, in dem man aufgeben kann. Aufgeben auf halbem Weg. 
Das gilt für Zweifler. Auch am Schluss jenes Abschnittes gibt es diesen einen Moment, 
in dem man aufgeben kann. Aufgeben weil der Kampf verloren scheint. Der Moment der
 Verlierer. Wer aber diesen Moment nicht bemerkt oder wahrnimmt kann nicht mehr 
aufgeben. Ist gezwungen diesen Kampf und alle Folgen auszusitzen. Manche halten dem 
stand. Die Märtyrer. Manche aber gehen ein. Das sind die größten Verlierer.

Sonntag, 19. August 2012

192.

Meine Freunde fragen mich, wieso ich nicht einfach gehn kann. 
Ich bin süchtig, nach dem Schmerz, dem Stress, dem Drama. 
Ich ertrinke, ich schätze, ich bin ein Wrack. 


191.

Nicht einmal hast du gesagt ich weiß dich zu schätzen, du verdienst Respekt. 
Ich hab mein Bestes getan, um dir nicht weniger als Perfektion zu bieten und ich weiß, 

dass, falls ich das beende ich nicht länger etwas habe. 
Aber du behandelst mich wie ne Treppe, es ist zeit zu treten. 
Und ich werde nicht mehr wiederkommen, also halte deine verdammte Luft nicht an. 
Du weißt, dass, was du getan hast nicht mehr ausdiskutiert wird. 



190.

Aber ich hab schon mein halbes Leben verschwendet, 
indem ich mich hingelegt und für dich gestorben wäre, 
aber ich weine nicht mehr für dich. 

189.

Gebe ich dir nicht genug meiner Zeit? 
Du denkst ich tus nicht, nicht wahr? 
Bin neidisch, wenn du Zeit mit den anderen Mädchen verbringst. 
Wieso bin ich verheiratet, immer noch deine Frau? Ich weiß es nicht. 



Samstag, 18. August 2012

188.

Liebe seit 8 Jahren

187.


186.

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf. 
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen Tagesablauf.
Nur Du bist fortgegangen.
Du bist nun frei 
und unsere Tränen wünschen dir viel Glück.



Freitag, 17. August 2012

185.

Und dann ist da dein Herz und dein Verstand und irgendwo dazwischen tuts weh. 
Und dann ist da dein Herz und dein Verstand - irgendwo in der Mitte tuts weh.

184.

Mir platzt gleich der Kopf.  

183.

Und ich bin assozial und dann ein bisschen dies, ein bisschen das .
Dann mach die Kamera auf Zoom, dass du auch siehst was du nicht hast. 
Du sagst du liebst mich wie nen Kumpel, ich sag ''Shit das tust du nicht.'' 


Mittwoch, 15. August 2012

182.

Aber ich will doch leben. Lieben. Lachen. Mit Dir. Und wenn nicht mit Dir, dann mit jemandem anders. Denn das habe ich doch verdient. Ich weiß, dass ich das verdiene, darin brauchst Du mich nicht zu bestätigen. Ich will glücklich sein und mir nicht auf die Lippe beißen, während salzige Tränen meine Wangen hinunterrollen und in der Bisswunde brennen, weil ich mich spät abends, wenn ich Musik höre und wahllos auf facebook rumsurfe, einsam fühle. Weil Du nicht da bist. Weil Du auch nicht im Skype bist. Weil Du nirgendwo bist und am wenigsten bei mir. Ich spüre Dich weder in meinem sehnsüchtigen Herzen noch in meinen erinnerungsleeren Gedanken, die nur um das eine Thema kreisen: Wie schön es ist mit Dir oder komplett ohne Dich. Man gewöhnt sich an Schmerz. An schmerzlichen Verlust. Irgendwann wächst das Loch in meinem Herzen zusammen und ich muss das Gefühl nicht mehr aushalten, dass mein Herz verursacht, wenn es sich sehnend über die 100 km streckt um kurz das Deine zu berühren. Es ist nämlich nicht aus Gummi, weißt Du. Jedes Mal, wenn es sich streckt, trägt es Risse davon. Der Strang ist schon so dünn und erinnert mich immer an das Schicksalsband, über dem die die einäugigen Weisen aus Disney's Herkulesverfilmung unheilvoll mit einer Schere warten. Und manchmal schaue ich gebannt zu und warte darauf, dass sich die Schere mit einem metallischen RATSCH schließt und ich erleichtert aufatmen kann. Aber nein, ich finde mich wieder, vor dem Computer sitzend und herzerreißende Lieder hörend. Hauptsache es tut weh. Denn was anderes kann ich nicht spüren, außer, dass ich dich vermisse und Dich manchmal dafür hasse. Und dann will ich die Schüssel auch nicht auf den Boden sondern nach Dir schmeißen und und auf Dich einhauen mit geballten Fäußten, wohl wissend, dass es Deinem großen, starken Körper nichts ausmacht. Und ich stelle mir vor wie Du mich in den Arm nimmst und ich meine Tränen in dein T-Shirt heule. Und ich spüre wie Dein Herz weint, wenn Du mich so siehst und Du mir am liebsten den Wunsch erfüllen und mich befreien würdest. Aber Du kannst nicht. Und ich auch nicht.


Dienstag, 14. August 2012

181.

Manchmal, sagst du, verstehst du mich nicht. Ich versteh mich häufig selbst nicht, deshalb ist es schwer dir meine Gedankengänge zu erklären, obwohl du ihr größter Teil bist. Damit du dich wenigstens halbwegs zurecht findest in meinem Kopf, versuche ich ihn dir im folgenden Text zu erklären.In der Mitte bist du. Und von dir aus gehen unzählige Türen zu neuen Unterthemen ab. Zu jedem denkbaren Gefühl. Zum Verliebt sein, zur Liebe, zur Eifersucht, zur Wut, zur Trauer, zur Frustration, zur Verzweiflung, ja, sogar zum Hass, denn wenn ein Mensch so viel Macht besitzt, dann muss man ihn ab und zu hassen, weil man die Kontrolle verliert und gleichzeitig gibt man sie gerne ab, weil man die Verantwortung so ein bisschen delegieren kann. Hinter der Hasstür verbergen sich also noch viele weitere, so ist das mit fast jeder Tür, die du öffnest und auch die Temperatur wechselt von Raum zu Raum. Du könntest nun unter anderem durch die Wuttür, hinter der eine extrem Hitze herrscht und hinter der wieder unzählige neue Türen abgehen, die von Alltagsthemen bis hin zu Grundsatz Ansichten alles zu bieten haben oder du durchquerst die Liebestür, hinter der es mollig warm ist und hinter der erneut passende Thementüren auf dich warten, auch hier ist alles vertreten, von Kosenamen bis hin zum Vertrauen. Es würde zu lange dauern jede Tür zu erläutern und jedes Unterthema dazu, aber das ist das Grundprinzip: Jede Erfahrung, die ich mache, ordne ich unterbewusst den jeweiligen Gefühlen zu und lege sie dort ab und selbstverständlich sind alle Gefühle miteinander verknüpft. Hass entsteht aus Liebe, beide, Hass und Liebe, sind eng mit der Trauer verbunden, die wiederum mit der Enttäuschung verwandt ist und so lässt sich das Netz weiter spinnen. Jedenfalls bist du zur Zeit mein Mittelpunkt, von dir gehen alle Türen ab, du bist der rote Faden, der die Themen verknüpft. Das heißt selbst wenn ich dreimal um die Ecke denke, krumm und schief und scheinbar sinnlos Türen eintrete und Themen durcheinander werfe, lande ich zwischendurch und am Ende sowieso bei dir. Du bist meine Lieblingsassoziation.


180.

Ich sollte langsam damit anfangen es hinzunehmen wie es jetzt ist - ohne weiter meine Zeit damit zu verschwenden mich zu fragen "Warum". Es ist klar, völlig logisch. Man lebt sich nun einmal irgendwann auseinander. Das kommt in vielen Beziehungen zwischen Menschen nun einmal vor.. und eben auch in Freundschaften. Doch auch wenn mir das alles völlig klar ist, kann ich mich nicht daran gewöhnen. Es tut ein bisschen weh. Ich kann dir vieles erzählen - von dir und mir, von uns, dort, wie wir rennen, langsam und schnell, irgendetwas dazwischen.Geschichten von zerkratzten Rücken, spitzen Gräsern, Musik und Wolken, deine Hand an meiner Schulter und… und die Maisfelder waren nie weit genug. Dein Atem, eingebettet im Herz,und dein Mund an meinem Ohr, und Geschichten auf deinem Arm. Irgendwann bist du an dem Punkt angelangt, dass du Menschen kennen lernen wirst, aber dass du es müde bist ihnen deine Lebensgeschichte zu erzählen.In jedem Leben gibt es Stationen, quasi Lebensabschnitte, die man wieder verlässt und dabei oft auch die Umgebung wechselt. Man lernt neue Menschen kennen, findet neue Freunde, um dann wieder an einem anderen Ort von vorne anzufangen. Irgendwann hat man vielleicht auch die Station erreicht, an der man für eine längere Zeit verweilt oder vielleicht sogar für den Rest seines Lebens. Freunde kann man in all diesen Abschnitten sammeln; man findet sicherlich auch immer wieder neue Freunde-nur alte Freunde, die kann man nicht finden.Ein alter Freund ist jemand der dich kennt und der dich versteht, weil er weiß wer du bist. Nicht weil du es ihm erzählt hast, sondern weil er deine Entwicklung miterlebt hat und weil er weiß, was dich prägt und ausmacht. Du musst ihm nicht erklären, wie du dich fühlst- manchmal erklärt er es dir. Du musst ihm auch nicht sagen, wann du ihn brauchst und wenn es dir schlecht geht- er hat ein Gefühl dafür.Von ungefähr kommt so etwas natürlich nicht, es entsteht.Es liegt an jedem selbst, so einer Entwicklung Platz zu geben und sie zu fördern oder eben nicht. Die Uhr tickt. Ein alter Freund kann nur dann ein eben solcher sein, wenn du ihn lange kennst. Manchmal ist man zu fixiert darauf sich selbst zu verwirklichen- ein so oft falsch interpretiertes Lebensziel. Man konzentriert sich darauf nicht in dem Schatten der anderen zu stehen, um im Endeffekt, gefrustet in seinem eigenen, zu bemerken, dass etwas fehlt.Es ist Zeit Akzente zu setzen, sich nicht mitreißen zu lassen von dem Karrierekonsum, der nur die nützlichen Kontakte impliziert, sondern sich Zeit zu nehmen für die Kontakte, die sich Freunde nennen- und im besten Fall zu alten Freunden werden.

179.

Es ist seltsam, dass so viel passiert ist ohne dich. 
Ohne es mit dir teilen zu können. Ich möchte es mit dir teilen, 
aber ich möchte es nicht mit dir teilen wollen. 
Der Wunsch danach macht mich verrückt, manchmal. 
Wir haben so viel zusammen erlebt - wahrscheinlich zu viel.

178.

Mal wieder sitze ich hier, sehe zu, wie meine Finger unaufhörlich und wild durcheinander gewürfelte Buchstaben in die Tastatur hämmern und bekomme das alles nur so am Rande mit. Am Rande. Ein gutes Schlagwort. So wie ich mittlerweile am Rande meiner Nerven stehe. Am Rande meiner Gefühle, am Rande des Wahnsinns.. aber auch am Rande deines Lebens. Ich stehe am Abgrund und nur der geringste Windstoß wurde jetzt ausreichen, um mich endgültig und ein für alle Mal vom Felsrand hinab zu stoßen. Ich frage mich, wo ist sie hin, diese Liebe, die alles auffrisst. Die einen auffrisst, bis in die tiefste Ader des Körpers, einen kalten Schauer auslöst.. unglaubliche Wut und Trauer oder auch pure Lebensfreude und Euphorie verspüren lässt. Die alle möglichen Gefühle auslösen kann, nur keine Angst. Angst gehört für mich nicht in die Liebe. Denn Angst wird meist dann ausgelöst, wenn man sich bedroht fühlt, .. oder auch Angst davor hat, etwas zu verlieren. Doch genau dieses beklemmende Gefühl holt mich zur Zeit immer öfter ein und krallt sich ganz tief in mein verwundbares Herz. Ich habe Angst, dich zu verlieren. Verlustangst. Vielleicht, weil mir diese Momente fehlen.. diese Momente in denen du mich einfach nur ansiehst und ich deine Hand auf meiner Seele regelrecht spüre. Diese Momente, wenn wir Streit haben und du mitten in der Nacht vor meine Haustür fährst, mich abholst, mich entführst an unsere Lieblingsstelle. Da, wo man so gut die Sonne beobachten kann, und die Sterne. Die Blumen und den Sommer. Ja, vielleicht fehlen mir diese Momente, in denen ich spüre: Dir geht es genauso. Du hast Angst um mich, machst dir Sorgen.. willst mich beschützen. Diese Momente, in denen du spürst, dass ich mal wieder meine Tränen nicht zurückhalten kann und mich deshalb anrufst. Oder mir schreibst. Weil du es einfach nicht zulassen kannst, dass ich traurig bin.. weil du mich beschützen willst. Diese Momente, in denen wir uns nach einem Streit anlächeln und spüren: Alles wird gut. Diese Momente, in denen man vor Liebe lachen oder weinen muss. Mit dir am Strand entlang zu spazieren, oder diese Momente, in denen du mein Gesicht in deinen großen warmen Händen hältst. Mich währenddessen ansiehst, in mein Gesicht.  und mir zuflüsterst, dass du mich schön findest. Vielleicht auch diese Momente, in denen du gewissen männlichen Personen zeigst, wer der Boss ist.. weil das ab und zu auch mal ganz süß ist. Ja, mir fehlen diese außergewöhnlich schönen Augenblicke. Ich fühle im Moment nichts. Aber auch gar nichts. Selbst der Stuhl, auf dem ich momentan sitze und der Schreibtisch vor mir fühlen in diesem Moment womöglich mehr als ich es tue. Und weißt du warum? Weil ich langsam die Hoffnung aufgebe. Die Hoffnung darauf, dass wir nicht wie alle anderen werden. Solche, die sich irgendwann trennen oder betrügen.. aus Verzweiflung.. weil sie dem Druck des Lebens nicht mehr standhalten können. Und vor allem nicht dem Druck der Liebe. Dem Druck der Fernbeziehung. Ich fühle mich leer, weil ich weiß, dass du das hier nicht lesen wirst.. und auch nicht auf mich zukommen wirst.  Es ist einfach so vieles anders. So viel neues Stück Leben. So viel Neues. Tiefe Wut füllt mich aus und bestimmt mein Verhalten, mein Denken, mein Ich. Denn ich weiß langsam nicht mehr, was ich noch machen soll, um an deine gottverdammte Aufmerksamkeit zu gelangen. Liebe wär toll. Vielleicht auch n bisschen Wärme. Halt. Rückenwind. Wo sind wir hier nur gelandet? Und vor allem: Wieso kann das Leben so verdammt beschissen sein? Sommer brauche ich. Meer brauche ich. L.i.e.b.e.


177.

Wir schaffen das .. irgendwie zusammen! Das versprech ich dir. 
Alles wird gut. Alles .. !

176.

 Vergiss nie die Worte die eine Person zu dir gesagt hat, als sie sauer auf dich war.  
Denn das sind die Worte; die sie wirklich von dir denkt.


175.

Ich bin nachdenklich geworden. Mehr als mir lieb ist. 

174.

Das wird mir alles hier zuviel. 

173.


Facebookkonto aus PRIVATEN GRÜNDEN deaktiviert! 

Samstag, 11. August 2012

172.

Mein ganzes Leben, warte ich auf den richtigen Moment,
um dir zu sagen, wie ich empfinde, und obwohl ich versucht habe,
dir zu sagen wie sehr ich dich brauche, bin ich hier ohne dich. 
Ich fühle mich so verloren, doch was kann ich schon tun?
Denn ich weiss, diese Liebe scheint real zu sein,

doch ich weiss nicht wie ich mich fühlen soll. 


171.

Ich habe den besten Papa, auf der ganzen Welt! 

170.

Ich mach dich kalt!

Freitag, 10. August 2012

169.

Der wind weht in mein Gesicht. Doch ich spüre nur noch dich.
Du bist tief in mein Herz gebrannt. Ich laufe hier über den Sand.
Vor mir liegt nur noch das Meer. Ich spüre diese Einsamkeit.
Doch ertrage es nicht mehr. Ich schaue hinaus aufs endlose Meer.
Und geb ihm mein Leben. Denn ich will es nicht mehr.


Mittwoch, 8. August 2012

166.


This Ship will carry our Bodies safe to shore. 

165.

Es tut mir so weh, das ich dir weh tue. Das ist das letzte was ich wollte, 
weil du bist doch du. Aber ich bin doch eigentlich glücklich, noch glücklicher 
war ich als du noch nicht so warst. Bitte überdenk dir all das nochmal, bevor du weg bist.




164.


Charlotte, Karoline, Nicole, Julia & Zoé !