Aber dann ist da mein Herz. Ich habe gelernt, dass, egal wie sehr ein Herz gebrochen ist,
die Welt sich wegen des Kummers nicht aufhört zu drehen. Meine Gefühle, sie sind wie Parasiten,
die sich an mein Herz klammern
und jedesmal, wenn ich versuche sie wegzuziehen,
krallen sie sich
tiefer. Seelenschmerz! Ich will mit dir lachen, weinen, streiten..
Ich will dich an meiner Seite wissen. Mich sicher und geborgen fühlen in dem Gefühl,
endlich angekommen zu sein. Bei dir. Im Moment überwiegen die Momente der Einsamkeit.
Die, die Fragen aufwerfen. Die, die mich in meiner selbst zerfressen. Mein Alltag ist voll.
Voll mit Terminen. Verpflichtungen.
Verantwortung. Stress. So muss es dir auch ergehen.
Ich frage mich oft,
wie es dir wohl geht, seitdem wir unsere Leben nicht mehr teilen.
Es
fehlt doch einfach nur etwas. Etwas, das ich nicht beschreiben kann.
Mein Herz fährt die ganzen letzten Tage Achterbahn. Es zerreißt fast,
schließlich ist es
nicht aus Gummi. Es ist schon spät und eigentlich
hätte ich etwas für die Schule tun müssen.
Stattdessen sitze ich hier, höre herzzereißende Lieder und mache mir über mein Leben Gedanken.
Meine
Gedanken schweifen ab, wieder und wieder. Und ich warte auf jemanden,
der mich drückt und ganz ganz fest hält und mir zuflüstert, wie
wunderschön ich sei.
Mir ist kalt. Sehr sogar. Ein Kuss. Nur ein Kuss.
Immer.
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