Und Du bist auch der Grund, wegen dem ich mich gut fühle. Wenn ich Dich denn mal zu fassen kriege. Alles was ich will, ist etwas von Deiner Zeit. Nicht viel.
Und es soll auch nicht umsonst sein. Selbst wenn es nur die Dauer einer Zugfahrt wäre, die Du sowieso machen musst. Du brauchst auch Nichts zu tun.
Es reicht schon wenn Du da sitzt, anwesend bist. Auch wenn Du Dich im Kopf ganz weit weg denkst.
Hauptsache Du bist da. Seit ich Dich getroffen hab, steht bei mir nichts mehr an seinem alten Platz.
Meine Gedanken laufen nicht mehr in geordneten Bahnen. Mein Leben steht Kopf,
und es hat mich vorher einfach nicht gefragt, ob ich mich mitdrehen will. Du bist der Grund,
warum ich mir fremd geworden bin. Und Du bist auch der Grund, wegen dem ich mich gut fühle.
Wenn Du in der Nähe bist, dann fühle ich mich ganz leicht und ganz bei mir selbst.
Ich muss nicht anderes sein. Fast glaube ich, dass es sich so anfühlt, wenn die Vorstellungen,
von dem was man glaubt sein zu müssen, aufhören. Fast glaube ich, dass ich jetzt erst begreife,
wer ich wirklich bin. Es war so wunderbar. Das Gefühl auf Wolken zu gehen. Und das ist es heute noch,
wenn ich es mal schaffe den ganzen Rest auszublenden. Alles war neu und aufregend.
Alles war nah am Wahnsinn. Ich hatte zuvor noch nie so wenig in meinem Leben geschlafen.
Tagsüber war Arbeit angesagt. Und abends chatten oder Email schreiben mit Dir. Bis nachts um eins,
zwei, oder länger. Danach war an ein zur Ruhe kommen nicht mehr zu denken. Es fehlt was,
von dem ich nicht weiß was es ist, weil ich es nicht kenne.
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