Montag, 13. Februar 2012

43.

Allein in einem Raum voller Menschen suche ich mich selbst und die passende Sprache, 
damit andere verstehen wie ich mich fühle. Ich schreie nach Worten- ringe nach Luft. 
Niemand hört mich- das Atmen fällt mir schwer. Ich fühle mich als wär ich unter Wasser oder unsichtbar- 
schon lange nicht mehr da. Ohne das ich es selbst merke, grabe ich ein Loch unter mir, 
stürze hinab und greife nach einer Hand, die garnicht existiert.


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