Dienstag, 25. September 2012

268.

Man fragt sich, ob man genug getan hat, um dem Moment Dauer zu verleihen. Man hofft, dass etwas bleibt.Ich bin allein. Manchmal sage ich mir, dass ich gern allein bin. Dass ich die Gedanken mag, die durch meinen Kopf wandern, dass ich es mag, wenn niemand sie stört. Dass der Himmel sich nur über mir erstreckt, die Sterne nur über mir glitzern. Aber eigentlich weiß ich, dass es nicht stimmt. Ich bin nicht gerne allein, ich weiß nur noch nicht, wen ich lieber bei mir hätte. Wenn du jetzt hier wärst, hätte ich Hoffnung für den Abend. Wenn du jetzt hier wärst, könnten wir uns zusammen betrinken und vielleicht würde es sich nicht so einsam und erbärmlich anfühlen.Du wirst keinen Arm um mich legen und ich nicht meinen Kopf gegen deine Schulter lehnen. Und das ist okay.

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