Nimm Dir, was Du willst, aber lass mich in ein Alaska der zwischenmenschlichen Beziehungen!
Ich gehe durch den Flur, durch den ich vor Monaten noch gehüpft bin, getanzt, gegen dessen Wände du mich gedrückt hast, während wir uns leidenschaftlich geküsst haben. Jetzt bleibe ich stehen und lasse meinen Blick wandern. Hinten in der Ecke steht ein Besen und eine Leiter. Aber ich wüsste nicht, was ich jetzt noch zusammenfegen sollte, was sich noch lohnen würde wieder richtig zu stellen.Links schaue ich in das Wohnzimmer. Wie oft wir auf der Couch zusammen gelegen haben, wir haben uns gekitzelt, lagen bei dem anderen im Arm und haben geredet bis die Sonne aufging. Du hast mich manchmal angeschaut, mir einfach zugeschaut bei was auch immer. Und ich hab mich so beschützt gefühlt dabei. Du hast mir zugehört, wie ich wirre Geschichten erzählt habe, hast mich angelächelt. Ich hab immer gewusst, wie schön du mich fandest. Dein Blick hat dich immer verraten. Marcus. </3
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